Mit Tammy und Cindy in Walter’s wunderbarem Zauberzirkus

 

Schon langem hatten meine Visa Lena und ich die Idee, mal ein Shooting im Zirkus zu machen. Mit großem Zirkuszelt, Artistik und allem, was dazu gehört. Im Vorfeld hatte ich u.a. bei Facebook eine regelrechte Flut an (zugegebenermaßen sehr guten) Zirkusbildern gesehen, was mir die Lust, auch welche anzufertigen etwas verhagelte. Doch dann kamen meine beiden treuesten Stammkundinnen Tammy und Cindy und fragten nach einem Shooting in Puppen/Broken Doll-Optik. Sofort hatte ich wieder den Zirkus vor Augen, allerdings nicht im Zelt, sondern eher mit Zirkusrequisiten im Hintergrund.

Durch etwas Internetrecherche stieß ich bald auf Walter’s Wunderbaren Zauberzirkus. Einige Telefonate später hatte ich alle nötigen Infos, wir sprachen die Idee durch und letztlich war dann klar, wir shooten da! Location war die „Secret Chamber of Mystery and Magic“, sprich, das Materiallager. Das bedeutet, eine riesen Lagerhalle voll mit Requisiten und alles kann so umgestellt werden, die der Fotograf es benötigt. Das bedeutet eine endlose Fülle an Settings!

Als es losging, holte ich Lena ab und wir kamen gegen 10 an. Tammy und Cindy waren ebenfalls schon vor Ort und hatten 3 ihrer Kids ebenfalls mitgebracht. Vor Ort wurden wir von Ingo und Jenny, den beiden „Direktoren“ der Zirkusses sehr nett begrüsst und es gab sofort Kaffee 🙂 Wir wurden von Jenny erstmal herumgeführt und ich merkte ziemlich schnell, wie schwer es ist, wenn man prinzipiell ALLES machen und umstellen kann, denn dann MUSS man echt auf Knopfdruck kreativ werden. Zum Glück hat es mir an (bekloppten) Ideen ja noch nie gemangelt. Los gehen sollte es mit den Kids. Nun hiess es kindgerechte, schöne Zirkusfotos zu zaubern, während die Mütter in der Maske bei Lena in düstere Dolls verwandelt wurden. Ganz schöne mentale Umstellung! Mein Ziel war es, den Kids Bilder anzufertigen, die sich sich später noch gern angucken und die trotzdem nicht so „massentauglich“, sprich nichtssagend sind.

Bevor es jedoch losgehen konnte, kam wie immer der Klassiker und mittlerweile Runing Gag, die Blitz-Funktionalitätskontrolle 🙂 „Lena, blitzt es?“ *Klatsch* „Jo.“

Den Anfang machte ein zuckersüßes Mädchen mit dem schönen Namen Luna, sie wünschte sich einen Auftritt als kleine Meerjungfrau. Des Weiteren ließ ich sie als Artistin durch die Manege tanzen und irgendwie ging mir das französische Wort „La Lune“ für den Mond nicht aus dem Kopf, ein Bild auf dem die kleine Luna im Zirkussetting unter dem Mond sitzt. Dabei ging es mir um die Stimmung des Ganzen, nicht um technisch oder perspektivisch perfektem Composing. Herausgekommen ist dieses Bild, welches ich mehr als gern mag.

Auch die restliche Serie lief gut, die Kleine hatte Spaß und das bei Kindershootings das Wichtigste. Auch die anderen Bilder von ihr können sich absolut sehen lassen, wie ich finde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Nächstes kam ihr Bruder Jaron an die Reihe. Ist schon interessant, in welche Kontexte man Menschen nach dem fotografieren stellt. Der Kleine wollte ein Schwertmeister sein, was wir dann gemeinsam umsetzten. Bei ihm hatte ich eher nostalgische / vintage Jahrmarktsbilder im Kopf und entsprechend fiel die Bearbeitung aus.

Währenddessen arbeitete Lena schon längst fleissig am Makeup und man konnte die Verwandlungen der beiden hautnah miterleben.

Den Abschluss machte Merlin, hier ging es mir darum, etwas „reifere“ Bilder zu produzieren und ihn deutlich cooler und altergemäßer in Szene zu setzen. Merlin wollte gern ein Feuerspucker sein, hat geklappt.

Zwischendruch wurden wir von Jenny mit Kaffee und Brötchen versorgt, gefühlt war sie immer die Erste, die mit anpackte, wenn es darum ging, neue Sets aufzubauen. So etwas hab ich in der Form auch noch nicht erlebt. Das man mal einen Kaffee angeboten bekommt passiert, aber so eine Rundumversorgung hingegen ist schon etwas Besonderes.

Nachdem die Kids sich ihre Pause verdient hatten, durfte ich wieder in mein eigentliches Element zurück – düstere Bilder machen 🙂 Wir shooteten 2,5 Stunden kreuz und quer durch da gesamte Materiallager…der alte Planwagen, der Sitzplatz vor dem Spiegel, die Popcornmaschine, und und…

       

Vielen Dank an Tammy und Cindy für euer jahrelanges Vertrauen in mich, danke an Ingo & Jenny für den netten Kontakt und die fantastische Umsorgung (Wir sehen uns 2019!!!) und danke an Lena für deine wie immer großartige Arbeit.

 

 

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